Rechenzentrum
Das IAP verfügt über eine ausgezeichnete Rechnerinfrastruktur. Herzstück bilden 2 Backbone Switches der Fa. Cisco. Diese versorgen alle Arbeitsplätze am Institut mit GBit/s - Ethernet Netzwerkanschlüssen.
Das IAP ist über das Deutsche Forschungsnetz (DFN) an das Internet angeschlossen. Die Bandbreite des Anschlusses beträgt 150 MBit/s. Der Zugang zum Netz des IAP ist durch entsprechende Maßnahmen abgesichert. Es werden Techniken zum Schutz vor nicht autorisiertem Zugang, Viren, Spam u.a. eingesetzt.
Anspruchsvolle wissenschaftliche Aufgaben erfordern anspruchsvolle Rechentechnik, die am IAP im Hochleistungsrechenbereich angesiedelt ist. Zentrale Ressourcen sind ein Vektorrechnersystem der Fa. NEC und ein Skalrrechnersystem der Fa. SGI. Das Verktorystem verfügt über 4 Prozessoren mit je 8 Gflop (Milliarden Fliesskommaoperationen in der Sekunde) Spitzenleistung. Die SX6-4B ist mit 32 GByte Hauptspeicher und 0,75 TByte Festplattenspeicher ausgestattet. Hauptanwendung auf der Maschine ist die Entwicklung und das Berechnen eigener Codes (in FORTRAN), sowie fremder Programme im Bereich der Klimadynamik und Modellierung.
Der Skalarrechner ist ein System mit 64 Cores (64 logische CPU's), 192 Gigabyte Hauptspeicher und 2 Terrabyte Festplattenspeicher. Das Linux basierende System der Fa. SGI eignet sich hervorragend für die Berechnung paralleler Codes und hat einen sehr hohen Durchsatz.
Nicht zuletzt durch diese Hochleistungsrechner ist der Bedarf an Speicherkapazität am IAP immens. Wissenschaftliche Experimente und Messungen erfordern und erzeugen enorme Datenmengen. Um die entsprechenden Datenmengen zu bewältigen, verfügt das IAP über ein Magnetband-Robotersystem eine so genannte Tapelibrary der Fa. Quantum. Die Kapazität beträgt momentan ca. 200 TByte. Gesteuert wird dieses System durch ein Rechnersystem der Fa. SGI.
Jede der 3 Abteilungen verfügt über einen kleineren Server, sowie über eine Vielzahl von Arbeitsplatz- und Experimentrechnern aus dem PC-Bereich, die weitere wichtige Aufgaben erfüllen.