Lange Nacht der Wissenschaften

IAP-Stand im Institut für Physik der Universität Rostock

Kühlungsborn, 27.04.2017

Dem Himmel am nächsten – das war der Platz des IAP zur Langen Nacht der Wissenschaften. Die Aussteller im Institut für Physik der Universität Rostock bezogen sich im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane auf die Sphären in, auf und über dem Wasser unter dem Motto „Experimentarium – Das Haus des Meeres“. Anknüpfungspunkt der Nachwuchswissenschaftler aus Kühlungsborn waren Mesosphärische Eiswolken, die in ca. 85 km Höhe vorkommen. Zu deren Untersuchung werden verschiedene Techniken miteinander kombiniert: Radarmessungen mittels Meteoren (mit denen u.a. Winde bestimmt werden), Höhenforschungsraketen (die auch in großen Hohen hochaufgelöst Messungen vornehmen), ballongetragene Instrumente (die stratosphärische Turbulenzmessungen durchführen) sowie Computermodelle (die beispielsweise Konvektion beschreiben). All dieses wurde ausführlich dargestellt, es gab Dinge zum Selberbauen und so konnten die Besucher den spannenden Weg vom Experiment zur Erkenntnis nachvollziehen. „Der Andrang am Stand war so rege, dass wir zum Schluss kaum noch sprechen konnten“, meinte Tristan Staszak, koordinierender Standbetreuer des IAP. „Wir würden es jederzeit wieder tun – es ist schön zu sehen, dass die Begeisterung an unserer Forschung so groß ist.“

Zur Langen Nacht der Wissenschaften in Rostock präsentieren sich Einrichtungen aus der Wissenschaftslandschaft in und um Rostock – nähere Informationen auf < http://www.lange-nacht-des-wissens.de/ >.

 

 

Sven Wilhelm erklärt Radarsysteme (Foro: IAP)
Am Stand von Bastian Sommerfeld ging es um Konvektion (Foto: IAP)
Höhenforschungsraketen waren das Thema von Tristan Staszak (Foto: IAP)
 

Kontakt: Direktor Prof. Franz-Josef Lübken luebken@_we_dont_like_spam_iap-kborn.de