Nachrichten

09.03.2015 , Nachrichten

Erfolgreicher WADIS-2-Raketenstart

Flug der Höhenforschungsrakete WADIS-2 begeisterte Kühlungsborn, den 9. März 2015 „Wir haben die WADIS-2 Nutzlast um 1:44 UTC erfolgreich gestartet.“ Diese Mitteilung des Projektleiters Boris Strelnikov traf am 5. März 2015 im IAP ein. Sie kam vom Andoya Space Center in Nordnorwegen, wo in diesen Tagen eine Messkampagne im Rahmen des WADIS-Projekts läuft. Dabei geht es um „Wellenausbreitung und Dissipation in der Mittleren Atmosphäre“, die für die Dynamik wichtig jedoch kaum direkten Messungen zugänglich sind. Diese Größen werden nun mit neuartig entwickelten Sensoren vermessen – neun dafür speziell entwickelte Experimente sind Nutzlast der Höhenforschungsrakete WADIS-2. Wesentliche Unterstützung für das Projekt kommt dabei aus dem DLR, für das Marcus Hoerschgen-Eggers zusammenfasst: „Alle Instrumente haben sehr gut funktioniert und wir sind begeistert von der Flugdynamik des Vehikels und (seiner) Performance, sowie auch von der Datenqualität.“ Die Rakete war in 175 Sekunden bis 126 Kilometer Höhe gestiegen und anschließend kontrolliert ins Meer gestürzt. „Die Nutzlast ist jetzt an Bord.“ Die bodengebundenen Lidar- und Radarsysteme funktionierten ebenfalls verlässlich. Somit kann es jetzt an die Auswertung der Daten gehen.   Für weitere Informationen – siehe < http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-12971/ >

15.01.2015 , Nachrichten

Familienfreundliche Wissenschaft

Verleihung des Zertifikats "Beruf und Familie" Kühlungsborn, 15.01.2015 Eine familienfreundliche Personalpolitik ist wichtig, um nachhaltig erfolgreich Wissenschaft zu betreiben. Es geht um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Finden von individuellen Lösungen in verschiedenen Lebensphasen und –stationen, zum Beispiel durch flexible Arbeitszeit oder Unterstützung bei der Kindergarten- und Wohnungssuche. In Anerkennung des Auditierungsprozesses wurde dem Institut durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung am 15. Dezember 2014 das Zertifikat „Beruf und Familie“ erteilt.

29.09.2014 , Nachrichten

Besuch des Leibniz-Präsidenten

Die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit bestimmt den Stellenwert des Instituts Kühlungsborn, 29.09.2014 Der Besuch von Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, seit 70 Tagen Präsident der Leibniz-Gemeinschaft mit Sitz in Berlin, war der Qualität der wissenschaftlichen Arbeit am IAP gewidmet. Wie erfolgreich ist die Forschung? Wie nachhaltig die Ausbildung? Diesen Fragen ging der Leibniz-Präsident am 19. September 2014 zusammen mit dem Institutsdirektor, Prof. Dr. Franz-Josef Lübken, nach. Der Forschungsschwerpunkt, die von 10 bis 100 km reichende mittlere Atmosphäre, wird erfolgreich im In- und Ausland vertreten. Seit der Institutsgründung 1992 schafften es zwölf Artikel auf die Titelseiten internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften – eine bemerkenswerte Tatsache, die für sich spricht. Die Erfolgsquote bei der Einwerbung von Drittmitteln ist ein weiterer Anhaltspunkt für die Qualität wissenschaftlicher Arbeit – sie liegt bei den durch den Senatsausschuss Wettbewerb vergebenen Projekten sogar bei 100 %, was deutlich über dem Durchschnitt von 40 % liegt. Insgesamt machen Drittmittel ca. 2.5 von 8.5 Millionen Jahresetat des Institutes aus, das von Bund und Land grundfinanziert wird. Ein guter Teil des Besuchs von Prof. Kleiner war dem wissenschaftlichen Nachwuchs gewidmet. In ausführlichen angeregten Diskussionen informierte er sich über die intensive Betreuung und erfolgreiche Forschung der Doktoranden. Zum Schluss seines Besuchs fand der Leibniz-Präsident lobende Worte für die Qualität der Wissenschaft am IAP und wünschte für die im nächsten Frühjahr geplante Evaluierung viel Erfolg.

05.09.2014 , Nachrichten

Neues www.iap-kborn.de

Kühlungsborn, 08.09.2014   Die neuen Webseiten des IAP sind nun verfügbar und bieten Informationen für Wissenschaftler, Studenten und Interessierte. In völlig überarbeiteter Form stellt sich das Institut mit seinen Aktivitäten in Forschung und Lehre sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dar. Es gibt interessante Neuigkeiten aus Wissenschaft und Technik bis hin zu Originalveröffentlichungen und Daten. Wer an einer universitären Ausbildung interessiert ist, findet hier zahlreiche Angebote, die von Vorlesungen und Kolloquien, Seminaren und Kollegs bis hin zu detaillierten Bachelor-, Master- und Doktor-Arbeiten reichen. Ein Laufband mit aktuellen Informationen aus dem Institutsleben gibt einen schnellen Einstieg zu zahlreichen Mitteilungen an die interessierte Öffentlichkeit. Dass die neuen Webseiten eine praktische und vielfältige Informationsquelle werden, das hoffen alle an der Umgestaltung Beteiligten. In fast dreimonatiger Arbeit hat sich das Web-Team um diese Arbeiten gekümmert, wobei praktisch das ganze Institut mitwirkte. Die vielfältigen inhaltlichen Anliegen konnten in enger Zusammenarbeit mit der Firma Telematika Rostock mit dem Content Management System TYPO3 umgesetzt werden. „Die neuen Webseiten sind die moderne Visitenkarte des Instituts“, sagt der Direktor Prof. Franz-Josef Lübken. „Ich danke an dieser Stelle allen Beteiligten und wünsche allen Besuchern von www.iap-kborn.de, darauf nützliche Informationen zu finden.“

28.07.2014 , Nachrichten

Start des BMBF-Forschungsprojekts ROMIC

Kühungsborn, 29.07.2014 Nach langer und gründlicher Vorbereitung fiel in diesem Sommer der Startschuss fürROMIC – „Role of the Middle Atmosphere in Climate“. Es geht in dieser Fördermaßnahme des BMBF um die Atmosphärenschicht zwischen 10 und 90 km Höhe, die natürlichen und anthropogenen Einflüssen unterworfen ist und aktiv auf diese reagiert. Und zwar mit Temperaturtrends, die um ein Vielfaches stärker sind und ein anderes Vorzeichen haben als die in der Troposhäre. Der Frage nach den klimatologisch wichtigen Kopplungsprozessen und wechselseitigen Abhängigkeiten soll von einem Konsortium unter der Koordination des IAP nachgegangen werden. Das Forschungsprogramm ist in 17 Projekten organisiert, an denen 15 Institute aus Deutschland mitwirken. Nach dem Starttreffen wurde nun auch die Webseite (romic.iap-kborn.de) installiert, so dass einer erfolgreichen Forschung nun nichts mehr im Wege steht.

18.06.2014 , Nachrichten

Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau

Kühlungsborn, 18.06.2014 Mehr Platz für die Wissenschaft war nötig – seit den 1990er Jahren hat sich die Anzahl der IAP-Mitarbeiter mehr als verdoppelt, das Institut ist maßgeblich an nationalen und internationalen Verbundprojekten beteiligt, die Anzahl der Studenten und Gäste aus dem In- und Ausland nimmt ständig zu, und auch die Verwaltung braucht mehr Platz. Der neue Erweiterungsbau soll die Verwaltung, Bibliothek, Kantine und den Vortragssaal beherbegen um damit im Hauptgebäude Räumlichkeiten für die Wissenschaftler zu gewinnen. Seit Anfang dieses Jahres wurde dann schließlich gebaut und am 12. Mai 2014 erfolgte dann die langersehnte Grundsteinlegung in Anwesenheit des Bildungsministers, Vertretern der Universität Rostock und des Bürgermeisters. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf ca. 3.1 Mio. Euro – sie kommen aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung.

01.05.2014 , Nachrichten

Internationales Forschungsprogramm ROSMIC eingerichtet

Kühlungsborn, 01.05.2014 SCOSTEP, die weltweit größte Wissenschaftsorganisation auf dem Gebiet der solar-terrestrischen Forschung, initiiert ein neues Forschungsprogramm. Das letzte Programm CAWSES (Climate and Weather of the Sun-Earth System) erstreckte sich über den Zeitraum von 2004 bis 2013 und wurde im November 2013 in Nagoya mit einem wissenschaftlichen Symposium beendet. Gleichzeitig wurde das neue Programm VarSITI (Variability of the Sun and Its Terrestrial Impact) verkündet, dessen inhaltliche Ausrichtung nach intensiven Beratungen über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren festgelegt wurde. Das größte Einzelprojekt innerhalb VarSITI heißt ROSMIC (Role Of the Sun and the Middle atmosphere/ thermosphere/ionosphere In Climate) und geht wesentlich auf das (fast) gleichnamige Förderprogramm des BMBF zurück. Der Direktor des IAP, Franz-Josef Lübken, ist einer der drei Vorsitzenden von ROSMIC und gleichzeitig Vizepräsident von SCOSTEP. Innerhalb von ROSMIC wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, in denen der anthropogene und solare Einfluss auf die mittlere/obere Atmosphäre und die Kopplung der atmosphärischen Schichten untersucht wird.

01.05.2014 , Nachrichten

Nachwuchspreis der URSI an Svenja Sommer

Kühlungsborn, 01.05.2013 Svenja Sommer, Doktorandin am IAP, hat sich für das Finale des Young Scientist Paper Award der International Union of Radio Science (URSI) Deutschland qualifiziert und wurde mit einem Certificate of Merit ausgezeichnet. Insgesamt waren sechs Teilnehmer der URSI-Konferenz, die 2013 in Miltenberg stattfand, für ihre herausragenden Präsentationen ausgewählt worden. Svenja Sommers Thema war die Nutzung neuer bildgebender Radartechniken zur Beobachtung mesosphärischer Sommer-Echos.

31.12.2013 , Nachrichten

GRL-Deckblatt mit leuchtenden Nachtwolken

Kühlungsborn, 31.12.2013 Als Aufmacher eines Artikels aus dem IAP haben die Herausgeber der Geophysical Research Letters eine Fotografie leuchtender Nachtwolken gewählt. Diese Wolken (English Noctilucent Clouds – NLC) sind polare mesosphärische Eiskristalle, die in den Sommermonaten zu beobachten sind, und die am IAP einen traditionellen Forschungsgegenstand darstellen. In dem Artikel von Michael Gerding und anderen geht es um die erstmalige Anwendung eines tageslichtfähigen LIDARs zur Untersuchung des Tagesgangs von NLCs.

01.11.2013 , Nachrichten

Jorge L. Chau neuer Leiter der Radar-Abteilung

Kühlungsborn, 01.11.2013 Von Peru an die Ostseeküste - zum 01.09.2013 wurde Jorge L. Chau zum Professor und Leiter der Abteilung Radar und Höhenforschungsraketen berufen. Seine Qualifikation erwarb er sich im Studium der technischen Informatik an den Universitäten von Piura (Peru) und Colorado in Boulder (USA) von 1987 bis 1998. Danach lehrte er an der Cornell-Universität in Ithaca sowie in Piura und Lima. Seit 2000 war er als Direktor des für die Atmosphärenphysik bedeutenden Jicamarca-Radio-Observatoriums in Peru tätig. Nun ist der verheiratete Vater dreier Töchter an die Ostseeküste gezogen, um ab dem Herbstsemester 2013 am IAP zu wirken. Besonders gereizt haben ihn das neue MAARSY-Radarsystem, die verschiedenen Instituts-Abteilungen sowie die Lehre an der Universität.