Dr. Sivakandan Mani
Wissenschaftler
Radarsondierungen
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Dr. Sivakandan Mani ist Postdoktorand in der Abteilung für Radarsondierungen am Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) in Kühlungsborn. Er erwarb seinen M.Sc. in Physik (2011) am Presidency College in Chennai, Indien, und promovierte 2018 in Physik an der Andhra University, Indien, wobei er seine Forschungsarbeiten am National Atmospheric Research Laboratory in Gadanki durchführte.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Kopplung zwischen Atmosphäre und Ionosphäre, der Dynamik der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre (MLT) sowie der langfristigen Variabilität der oberen Atmosphäre unter Verwendung von Radar-, Airglow-, GNSS-TEC- und Satellitenbeobachtungen. Er hat zum Verständnis von durch Schwerewellen angetriebenen ionosphärischen Unregelmäßigkeiten, der Kopplung zwischen der sporadischen E-Schicht und der E–F-Region sowie dem Vordringen von Störungen aus den mittleren Breiten in die niedrigen Breiten beigetragen. Zudem leitete er Langzeitstudien, die anhand von Datensätzen über mehrere Jahrzehnte hinweg interannuelle Schwankungen und Trends in der Mesosphäre und Ionosphäre aufzeigten.
Er hatte Forschungsstellen in Indien, Japan und Deutschland inne, unter anderem am PRL, an der Universität Nagoya, an der Universität Rostock und am IAP, und wurde mit dem Alexander-von-Humboldt-Postdoktorandenstipendium (2020–2022) ausgezeichnet. Derzeit ist er Koordinator von LoLa, einem Projekt, das sich auf die Untersuchung der täglichen Variabilität der MLT-Ionosphären-Kopplung konzentriert, indem räumliche und zeitliche Unklarheiten mithilfe koordinierter Radarbeobachtungen an mehreren Standorten aufgelöst werden.